Regensburg sagt Ja!

Aufgrund der massiven Abschottungspolitik seit Anfang der 1990er Jahre ist die Zahl von Asylsuchenden sehr gering geworden. Die restriktive Asyl- und Flüchtlingspolitik wurde häufig damit begründet, dass gerade die deutsche Bevölkerung nicht zur Aufnahme von Flüchtlingen bereit sei. Wir wollen mit der SAVE ME-Kampagne das Gegenteil beweisen. Die Bundesregierung hat vor kurzem signalisiert, dass Deutschland Flüchtlinge aus dem Irak aufnehmen möchte. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es dürfen aber nicht nur Christen sein, wie einige CDU/CSU-Innenminister fordern. Das entscheidende Kriterium für die Aufnahme muss die Schutzbedürftigkeit sein.

Was macht die SAVE ME-Kampagne in Regensburg?

Wir wollen, dass unsere Stadt pro Tausend Einwohner einen Flüchtling aufnimmt. Das heißt Regensburg soll 145 Flüchtlinge im Rahmen des Resettlement aufnehmen. Dafür wollen wir wie in München einen Stadtratsbeschluss erreichen.

In der ersten Phase der Kampagne wollen wir ein Netzwerk von ehrenamtlichen „Botschafterinnen“ und „Botschaftern“ aufbauen, als persönliche UnterstützerInnen für die Flüchtlinge, die in unseren Städten aufgenommen werden sollen. Menschen, die BotschafterInnen werden wollen, können sich auf der Kampagnen-Homepage mit Bild und Text eintragen. Darüber hinaus planen wir Informationsveranstaltungen und die Erstellung von informativen Materialien zur Flüchtlings- und Migrationspolitik.